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4. März 2025 · 4 Min.

400.000 Aufzugsnotrufe hängen an 2G. Bis 2028 muss das anders sein.

Die Telekom schaltet ihr 2G-Netz zum 30. Juni 2028 ab, die anderen Netze werden folgen. Für Betreiber ist das ein Beschaffungsvorgang mit festem Datum. Was zu tun ist, in vier Schritten.

Rund 400.000 Aufzugsnotrufe in Deutschland laufen über 2G-Mobilfunk, schätzt der VDMA-Fachverband Aufzüge und Fahrtreppen. Die Telekom hat die Abschaltung ihres 2G-Netzes für den 30. Juni 2028 angekündigt. Ein Notruf, der nach der Abschaltung keine Verbindung mehr bekommt, verletzt die BetrSichV und EN 81-28: Der Aufzug darf so nicht betrieben werden.

Vier Schritte

  • Bestand prüfen: Welche Anlagen haben ein 2G-Notrufgerät? Das steht im Notrufvertrag oder auf dem Gerät in der Kabine.
  • Vertrag prüfen: Ist die Umrüstung Teil des Wartungs- oder Notrufvertrags, oder kommt ein Angebot?
  • Angebot vergleichen: Gerätetausch auf 4G/LTE oder IP, meist 400 bis 1.200 Euro je Anlage.
  • Termin und Testruf: Nach der Umrüstung Testruf dokumentieren, Frist in den Kalender.
Der 2G-Check auf dieser Seite zeigt in einer Minute, ob eine Anlage betroffen ist.

In evi liest die Wartungs-App den Notrufvertrag und markiert betroffene Anlagen. Die Umrüstung wird als Vorgang mit Angebot und Nachweis geführt.

NotrufBetreiberpflichten2G

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